Manuela de Buhr   

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Warum ist es so schwer für einige Menschen, Andere in ihrem Sein und ihrem Glauben einfach stehenzulassen?

Gepostet am 27. Juni 2017 um 6:55

Warum wird mit Steinen geworfen und geurteilt oder sogar verurteilt? Warum ist es so schwer für einige Menschen, Andere in ihrem Sein und ihrem Glauben einfach stehenzulassen?

Gerade ist dieses Thema wieder einmal sehr präsent in meinem Leben, jedoch in einer wesentlich ausgeprägteren Form, als es bisher der Fall war.

Ich wurde als Baby katholisch getauft, ging zur Kommunion und Firmung. Ich habe beim ersten Mal katholisch geheiratet und meine Kinder auch katholisch taufen lassen etc. Dieses praktizieren der „normalen und akzeptierten“ Religion wird von allen Seiten angenommen. Es gibt dort keine blöden Kommentare, Bemerkungen oder auch Anfeindungen. Das ist einfach so normal. Keiner denkt darüber nach, wenn er den Glauben seiner Eltern und anderen Verwandten einfach mal so übernimmt und mit der Muttermilch eingeflößt bekommt. Man läuft blind hinterher. Ein Schäfchen in der großen Gemeinde der Schafe. Brav und anständig läuft man in die Kirche und glaubt das, was einem jemand erzählt, der angeblich von Gott dazu befähigt wurde. Ich würde sagen, er hat sich für Gott entschieden und ein Vorgesetzter der Kirche hat ihn in diesen „Beruf“ ernannt. Ist dieser Mensch tatsächlich befähigter den Kontakt zu Gott zu vermitteln als jeder Einzelne von uns, der Gottes Funken in sich trägt??

Meines Erachtens nicht. Aber wie viele erlauben sich ein Urteil über uns „Esoterik-Tanten“, die wir uns einfach diesem aufoktroyierten Glauben der Massen irgendwann einmal kritisch gegenübersehen und in Frage stellen, woran die Schäfchen so alle glauben?! Woran auch wir selbst geglaubt haben?

Warum ist ein Mensch, der einer Religion folgt im Glauben, er darf urteilen und richten über einen anderen Menschen, der seinen Glauben nicht teilt? Warum akzeptiert er einen, der an Buddha oder Mohammed glaubt, aber jemand wie ich, der einfach an die Existenz von Gott, seinem Sohn Jesus und all die Engel und Wesen glaubt, wird verurteilt?! Warum schmeißt manch einer mit Steinen, wenn er doch selbst im Glashaus sitzt?

Was predigt die „normale“ Kirche? Nächstenliebe? Achtung deines Nächsten? Wie weit ist es mit der Nächstenliebe eines Menschen, wenn er gleich die Hexenjagd eröffnet?

Ich vertrete die Meinung, jeder darf seinen Glauben haben und leben aber bitte schön, wo bleibt denn diese Freiheit für mich? All die frommen Schäfchen, die die Treibjagd bis zum Schafott vorantreiben, wo bleibt diese im Christlichen verankerte Liebe und Freiheit für deinen Nächsten?

Ich bin nicht eines Morgens aufgestanden und habe beschlossen, ab heute bin ich nicht mehr katholisch. Nein. Es war ein Prozess. Eine Entwicklung meiner Person, hinter die Dinge zu schauen und keine Angst zu haben, was dort vielleicht ans Tageslicht tritt.

Ich habe Engel gesehen, ich habe Filme vor meinen Augen laufen sehen, wenn die Geistige Welt meinte, ich solle es sehen, ich habe Menschen des Nachts an meinem Bett stehen gehabt, ich darf mit meinen Händen Menschen helfen, ich fühle Seelen Verstorbener wenn sie bei mir sind, ich fühle Neid wenn er mir entgegengebracht wird als Schmerz in meinem Körper, ich rieche Ängste, wenn Menschen zu mir kommen auf meine Liege. Das alles hat sich einfach so in meinem Leben entwickelt und ich weiß, das ist nichts Besonderes, weil jeder Mensch, jeder Einzelne, diese Gabe hat, wenn er denn JA dazu sagt. Auch die, die da mit Steinen schmeißen.

Viele die hier urteilen und verurteilen kommen vielleicht irgendwann in eine Situation in ihrem Leben, die sie vielleicht umdenken lässt. Vielleicht suchen sie den Kontakt zu Gott in einer Kirche. Vielleicht aber öffnen sie sich auch für die Begegnung mit Gott in sich. Dafür brauchen sie mich nicht. Welche Anmaßung wäre das. Aber es gehört ein wenig Mut dazu, sich dieser Welt zu öffnen, denn manchmal tut es weh, es macht Angst und es verändert das ganze Leben. Eine ganze Weltanschauung kann mit einem Wisch über Bord geworfen werden. Einfach so. Und glaubt mir, das geht verdammt schnell.

Vor 2009 glaubte ich an all die „normalen“ und von der Gesellschaft akzeptierten Normen und Vorstellungen von Leben und Religion. Das kann jeder, der mich von früher kennt, bestätigen. Ich war eine ganz „normale“ Frau. Bis zu dem Tag, der mein Leben veränderte. Und ich denke, ich würde den Weg wieder gehen, denn das, was ich da leben darf, ist so reich an allem. Es waren harte Zeiten dabei und jeder, der diesen Weg der Bewusstwerdung geht, wird bestätigen, dass es Zeiten gibt, wo man nur noch heulen möchte und alles in die Ecke werfen könnte. Wenn man am Boden liegt und Gott anschreit, warum es so weh tut und was er da von einem will. Verzweiflung gehört genauso zu diesem Weg wie die unendliche Liebe Gottes in den Momenten, in denen man aus dem Herzen heraus diese Liebe fühlt. Die für all diese Momente der Trauer, Wut, Verzweiflung entschädigt und einen dann doch wieder weitergehen lässt auf diesem Weg.

Wie oft bin ich vom Weg abgekommen, wenn ich meinen Fokus von mir selbst weggenommen habe in meinem Leben. Aber all diese Dinge gehören dazu um zu begreifen, wo der Weg ist.

Seit ich den Weg der Bewusstwerdung beschritten habe glaube ich stärker und tiefer an Gott, Jesus, Maria und all seine Helfer, als ich es vorher je getan habe. Mein Glaube ist einem inneren Wissen gewichen. Für mich WEISS ich, all das gibt es. All das ist meine Realität. Und natürlich kann ich verstehen, wenn diese, meine Realität, anderen Angst macht oder sie es nicht nachvollziehen können. Aber warum urteilt man dann über mich????

Ich versuche niemanden zu überzeugen. Ich laufe nicht von Tür zu Tür und ich missioniere nicht. Aber der, der mich fragt, bekommt Antwort. Ich erzähle gerne von meinen Erlebnissen, meinem Glauben, der Existenz von Gott, den Engeln und auch der Elfen. Denn ich fühle sie. Ich sehe sie teils und für mich sind sie Realität. Sie sind Teil meines Lebens und das Einzige, was ich mir wünsche, ist, mich so sein zu lassen wie ich bin. Man muss nicht an das glauben, an das ich glaube. Man muss nicht mir nacheifern oder auch meine Ansichten teilen. Aber Akzeptanz sollte doch wohl im Bereich des Machbaren liegen. Jeder friedliche Muslim wird im Glauben akzeptiert, dort wird um Verständnis gebeten oder sogar gefordert. Warum kann man das dort und bei mir nicht? Weil ich an keine Institution glaube, die von Menschen erfunden bzw. gegründet wurde?! Anscheinend ist es so, anders kann ich mir nicht erklären, warum Menschen mit Steinen schmeißen. Vor allem wenn es Menschen sind, die mich vielleicht 5-6 Mal in ihrem Leben getroffen haben und sich dabei noch nie die Mühe gemacht haben, mich kennenzulernen. Wie ich bin, wer ich bin. Ich bin ein genauso wertvoller Mensch wie der, der in die Kirche geht. Ich bin liebevoll, loyal, hilfsbereit, lache gerne und stehe genauso auf hübsche Sachen wie jede andere Frau. Aber – ich glaube an Gott. Den gleichen Gott wie der, der in die Kirche läuft. Nur, dass ich keinen Mittelsmann mehr brauche, da ich den Zugang in mir gefunden habe. Den Zugang, den jeder hat, wenn er denn dann den Mut hat zu sagen, ja ich will Gott und all seine „Leute“ sehen, fühlen, hören. Ja sagt, zu der Entwicklung hin zu dem göttlichen Wesen, welches jeder Mensch ist auf dieser Welt. Der schlimmste Verbrecher und der gläubigste Christ. Ich glaube an all das, an das die Christen auch glauben. Außer daran, dass ich Menschen brauche, die für mich vermitteln. Warum soll ein Priester einen besseren Draht haben zu Gott als ich? Weil er die Bibel, ein von Menschen geschaffenes Werk beherrscht? Weil er in einer Kirche predigen darf, die von Menschen gebaut wurde? Weil er dieses Amt von Menschen verliehen bekommen hat, die selbst von Menschen ernannt wurden?

Bitte nicht falsch verstehen. Es geht mir hier nicht darum, den Glauben anderer in den Dreck zu ziehen. Es geht mir darum, dass mein Glaube das gleiche wert ist, wie der Glaube meines Nachbarn und ich als Mensch nicht schlecht bin, weil ich nicht an die Institution Kirche glaube, sondern an Gott selbst. Wobei ich denke, dass das wohl für ganz, ganz viele Menschen gilt.

Es verletzt mich nicht, dass jemand mit Steinen nach mir schmeißt, der mich nicht kennt. Es ist eher ein Gefühl von Fassungslosigkeit. Fassungslos, wie schnell man in eine Schublade gesteckt wird, auf der Außen so etwas steht wie „Esoterik-Tante“, „Freak“, „gefährlich“ oder „verrückt“. Ja, meine Wahrheit hat sich in den letzten 8 Jahren tatsächlich verrückt. Oder vielmehr ist sie verrückt worden. Von den Erlebnissen in meinem Leben. Von all den Dingen, die plötzlich geschehen, wenn man sich öffnet für Gott und die Engel.

Wie oft fragen mich Menschen interessiert aus, weil dieses Thema für sie faszinierend ist und wie oft kommt im Laufe des Gesprächs plötzlich nicht nur ein Verstehen, sondern man erzählt mir von Erlebnissen, die der- oder diejenige selbst hatte. Ganz oft haben Menschen Erlebnisse in ihrem Leben, die sie nicht einordnen können und nach einiger Zeit als eigenes Hirngespinst abtun. Weil – was sollen die Leute denken. Oder vielmehr, was denkt man selbst von sich selbst? An Intuition und Bauchgefühl glaubt jeder. Auch daran, dass man an jemanden denkt und plötzlich ruft derjenige an. Alles Zufall? Nein, das Gesetz der Resonanz. Und Bauchgefühl und Intuition sind große Geschenke für uns, die wir trainieren können für uns. In der Kirche glaubt man an Gott, Jesus und die Engel, aber wenn ich sage, es gibt sie tatsächlich, ist das schlecht oder strange?

Ich finde es einfach schade, in einer Schublade zu landen, in die mich Menschen stecken, die meine Person selbst, mein Herz und meinen Charakter überhaupt nicht kennen oder interessieren.

Oder ist es vielleicht die Angst? Angst hinter die Dinge zu schauen und vielleicht etwas zu erkennen? Angst, dass etwas passieren könnte, was ihre Weltanschauung ins Wanken bringt? Angst, dass es tatsächlich Dinge gibt, die man nicht erklären kann?

Ich weiß es nicht, aber es ist mir jetzt auch egal, warum das jetzt passiert und warum man das so macht und das einzige, das ich mir wünsche von den Menschen, lasst mich und andere Menschen doch einfach sich selbst sein, so wie ich euch sein lasse, wie ihr seid.

 

Eigenverantwortung - wichtig für die eigene Entwicklung

Gepostet am 11. Juni 2017 um 8:05

Eigenverantwortung - wichtig für die eigene Entwicklung!

Am Anfang meines Weges, mir war damals gar nicht bewusst, dass es der Anfang meines Weges war „smile“-Emoticon:-), bin ich, immer wenn etwas mich drückte oder festhing, zu "meiner" Heilerin gefahren. Sie hat mir auch jedes Mal weitergeholfen und ich dachte mir, dass das sehr gut und schön ist. So wie Pille schlucken halt. „smile“-Emoticon:-)

Ich kannte nichts von Transformation, Ritualen oder sonstigem, wodurch ich in die Eigenverantwortung gekommen wäre. Das ergab sich erst, als ich mich entschloss, eine Heilerausbildung zu machen. Dort erst lernte in kleinen Schritten, was ich selbst tun kann. Ab diesem Zeitpunkt kamen dann immer weitere Herangehensweisen hinzu. Hier eine Art, das innere Kind zu heilen, dort ein Vergebungsritual, oder dort die Art, mit den Engeln zu arbeiten. Über die Jahre vermischte sich vieles davon, einiges wende ich gar nicht an, anderes ist wichtig für mich. Und manches taucht plötzlich in einer Sitzung wieder auf, nach 4 Jahren völliges Vergessens. Ich bin nun, nach knappen 8 Jahren auf meinem Weg, absolut eigenverantwortlich unterwegs. Natürlich holt man sich mal eine andere Meinung mit ins Boot, oder begibt sich auch einmal in die Hände einer Vertrauensperson. Dies ist allerdings immer weniger geworden. Irgendwie wird man da vielleicht etwas eigen. „smile“-Emoticon:-)

Mittlerweile ist es so bei mir, dass ich natürlich bei meinen Kunden in eine Sitzung völlig hineintauche und tue, so wie ich es gelernt habe. Was ich tun kann, tue ich. Und doch verändert sich das Tun für andere in den letzten Monaten, es fällt mir gerade in den letzten Wochen ganz extrem auf.

Menschen, die schon lange wissen, was ich tue, sich allerdings eher fern gehalten haben, kommen plötzlich zu mir und sind bereit. Bereit, sich meine Worte anzuhören, bereit, diese Dinge nun endlich bei sich anzugehen. Was auch immer da gerade passiert, in meinem Umfeld verändert sich etwas, ganz massiv. Ich nehme diese lieben Menschen natürlich auf meine Liege und schaue, was ich tun darf. In erster Linie unterrichte ich sie aber. Ich zeige ihnen die Zusammenhänge auf. Resonanz. Spiegelung. Verstrickungen. Seelenabsprachen. All diese Dinge, die unser Leben beeinflussen. Ich werde mein Bestes tun, bin aber im Moment noch nicht sicher, wie das alles geht. All das, was ich in 9 Jahren gelernt und umgesetzt habe, wird sich nicht in 2 Wochen lösen lassen für diese Menschen. Ich habe ihnen gesagt, dass es zu tun gibt. Dass es für SIE zu tun gibt. Denn warum auch immer, es drängt mich im Innen so sehr, sie ans Laufen zu kriegen. Ich weiß gar nicht, wo dieser Drang herkommt. „smile“-Emoticon:-) Aber die Zeit für meine Lieben ist wohl gekommen, um in die Eigenverantwortung geworfen zu werden. Das scheint wohl grad mein Job zu sein. Unentgeltlich. Von Herzen einfach geben. Aber eben so ein bisschen in den Popo treten, liebevoll ♥

Vielleicht werde ich Workshops ins Leben rufen, in denen ich einfach mein Wissen weitergebe. So wie jetzt bei ihnen. Vielleicht ist es ein Teil meiner Lebensaufgabe, Menschen auf ihren Weg zu bringen.

Die Engel bringen sie grad zu mir! Danke!

Bist du am richtigen Ort? Was ist der richtige Ort?

Gepostet am 11. Juni 2017 um 7:50

Bist du am richtigen Ort? Was ist der richtige Ort?

Manchmal fühlt sich der richtige Ort gar nicht so richtig an. Wie komme ich darauf? Merke ich denn überhaupt, dass ich am richtigen Ort bin?

Vor einer Woche sind wir in Urlaub geflogen und sind in einem Hotel gelandet, welches uns so gar nicht gefiel. Ganz vieles gefiel uns nicht. Die Gäste liefen bereits früh morgens zum Pool und Strand und reservierten Liegen, so dass man, wenn man um 10 Uhr kam, keine Liege mehr bekam. Das Hotel interessierte sich nicht dafür.

Gäste schaufelten sich direkt parallel 3 Teller voll, man könnte ja nichts mehr abkriegen…. Die Tische wurden hinterlassen, als hätte dort ein Lebensmittel-Krieg geherrscht. Es war einfach so unschön.

Das Essen entsprach einer Frittenbude, wo einem kaum was Anderes übrigblieb, als auswärts nett essen zu gehen. Also sowohl das Hotel als auch die Gäste waren sehr gewöhnungsbedürftig. So gar nicht meine Welt. Ich fühlte mich soooo fehl am Platz.

Wir haben dort auch nette Menschen kennengelernt, aber im Großen und Ganzen einfach nicht mein Fall. Ich kam mir teils vor wie außerirdisch. Vielleicht kennt der ein oder Andere das Gefühl.

Ich habe dann überlegt, warum ist uns dieser „Fehler“ passiert? Warum haben wir genau das gebucht? Nicht genug Kritiken gelesen? Unachtsamkeit. Unaufmerksamkeit. Nachlässigkeit. Okay dachte ich mir, mein Part, da muss ich dran arbeiten. Kennt man ja… ��

Dann sitze ich einen Morgen und meditiere und ganz plötzlich kommt ganz klar: „Ich bin genau hier richtig. Ich habe hier was zu tun.“ Und dann begriff ich.

Dann wurde ich geführt. Wir waren auf Rhodos und diese Insel liegt ganz nah an der Türkei, hat ein großes Flüchtlingsthema, genau wie viele andere Regionen in Griechenland. Und dann machte ich nur noch auf. Mein Herz, mein Sein, alles. Und es strömte nur so. Liebe, Licht, Erwachen, Frieden, Schöpfungsenergie…. Was auch immer, es floss nur so in Strömen. Ich machte auf und ließ es strömen, ins Land, die Erde, die Nachbarstaaten…. Dann sandte ich meine Schutzengel aus und ließ sie all die anderen Engel und deren Menschen in unserem Hotel berühren. All die Seelen. Und ich kriegte Schauer über Schauer. Und wusste, deshalb war ich da in diesem Hotel, wo ich mich selbst als Alien fühlte. Nach einiger Zeit war alles vorbei. Die Energie ebbte ab und mein Job war getan.

Trotz all dem war ich froh, als es dann endlich wieder nach Hause ging ��

Nicht alles, was du fühlst, ist deins - Erwecke die Amazone in dir

Gepostet am 30. März 2017 um 11:50

Was fühlst du? Was lastet auf deinen Schultern? Ist das alles deins? Hast du das Gefühl, manche Menschen kosten dich Kraft, Energie? Setzt du klare Grenzen? Sage STOPP !! Bringe die Amazone in dir, tief aus deinem Bauch, deinem Innen, ans Licht. Bringe sie in dein Leben zurück. Sprich für dich, setzte Grenzen, schütze dich, hole dir das zurück was DIR gehört. Gib alles zurück, was du für Andere trägst, mehr oder weniger freiwillig. Auch das, was du dir einfach genommen hast.

Wir alle kennen die Situationen im Leben, die uns so viel Kraft kosten. Wie oft schaffen wir es nicht, nein zu sagen. Auch ich spüre im Leben immer wieder die Übergriffigkeit anderer Menschen. Und diesmal ist bei mir etwas ganz besonderes geschehen. Die Amazone in mir ist erwacht. Die Amazone in mir weiß, was mir gut tut. Die Amazone in mir behauptet sich kraftvoll und bestimmt. die Amazone in mir ist ein verschüttet gewesener Teil von mir, den ich wieder zum Leben "erwecken" durfte.

Was war passiert. Es ging mir immer schlechter. Meine Gefühle, ein Chaos. Viel Traurigkeit. Ich hatte keinen Elan mehr, energetisch zu tun. Hatte keine Lust auf irgendwas. Treffen mit Freundinnen, ausgehen... irgendwie hing ich in den Seilen. Naja, diese Phasen kennt man ja schon. Hatte ich bereits des Öfteren und wie ich es gelernt habe, bin ich auch diesmal damit verfahren. Alles was kommt fühlen, hochkommen lassen, anschauen, gehen lassen, transformieren. Aber irgendwie wurde es nicht besser. Ich fühlte mich wie ein Wasserball ohne Luft. Ich hätte nur schlafen können, völlig kraftlos. Das ging jetzt zum Schluss in der Intensität ungefähr 3 Wochen lang. Mit Sicherheit auch vorher schon, aber in den letzten 3 Wochen habe ich bewusst gemerkt, dass etwas nicht stimmt.

Und dann, Gestern Morgen, während ich meine Morgeneinstimmung gemacht habe, kam der Impuls, die Info aus der Geistigen Welt. Das ist alles nicht meins! Okay, und dann fing ich an zu sprechen, Worte aus dem Jetzt, so wie sie entstanden sind. Inhaltlich habe ich gesprochen, dass alles was mir gehört, meine Liebe, meine Energie, meine Emotionen, mein Lebenswille, mein Elan, meine Lebensfreude, meine Gaben, meine Fähigkeiten zu mir zurückkommen. Egal, ob ich sie freiwillig oder unfreiwillig abgegeben hatte. Und alles bei mir, was Anderen gehört, habe ich zurückgeschickt zum Besitzer. Päckchen, Pakete, Sorgen, Gefühle, Emotionen.... alles, was man bei mir abgeladen hat.

Und während ich das gemacht habe, kam plötzlich tief aus meinem Bauch so ein hammer Gefühl. So ein WOW, Schluss damit! Das hört SOFORT auf! Ich habe meins und kein Mensch hat das Recht, mich, meine Gefühle, meine Energie und meine Fähigkeiten zu nutzen oder zu benutzen. Ende. Aus. Ein inneres "Auf den Tisch hauen". Ein inneres Aufrichten. Es fühlte sich so gut an. Und endlich, da war ich wieder. Ich, meine Gefühle, meine Positivität, mein Optimismus. Alles wieder da. Einfach so zurückgeholt. Wow, diese Facette, die da aus mir heraus plötzlich stark und groß wurde. HAMMER! Ich nenne sie meine Amazone! So kraftvoll, so bestimmt, so stark, so bewusst, so grenzensetztend! Ein riesengroßer Schritt zu noch tieferer Selbstliebe. Denn nur wenn du deine Grenzen wahrst und auch mal verteidigst, achtest und liebst du dich selbst. Ein Liebesdienst an dir und deiner Seele, den du da tun kannst.

Die Amazone in uns wurde uns "abtrainiert" im Laufe unseres Lebens und in vielen alten Leben auch. Es schickte sich nicht, diesen Teil von uns zu leben, zu zeigen, für sich einzustehen. Schnell ist man zickig oder egoistisch, zumindest als Frau. Aber nun ist es Zeit, das Ruder wieder in die Hand zu nehmen und den Menschen zu zeigen "Bis hier und nicht weiter". Hier ist mein Platz, der gehört mir. Ich bin kein Selbstbedienungsladen!

Eine weitere Facette der Selbstliebe, ein Aspekt meiner Seele. So groß und so wichtig für mich. Um in meiner Kraft zu sein, in meiner vollen Kraft zu mir zu stehen. Voll und ganz. Ohne schlechtes Gewissen, ohne Schuldgefühle.

Erwecke auch du die Amazone in dir, deine Facette der Selbstliebe und stelle dich dem Leben wieder ganz bewusst in deiner ganzen Kraft und Energie!

Angst - lähmendes Gefühl und Heilungspotential

Gepostet am 6. Februar 2017 um 7:20

Die ursprünglichste und intensivste Angst, die wir spüren können, ist die Todesangst. Ich sitze gerade auf dem Balkon unseres Zimmers mit dem Blick auf das Meer, eine traumhafte Kulisse und doch beschäftigt mich grad ein solch unschönes Thema.

Viele Ängste durfte ich mir in den letzten Jahren anschauen und ich bin ganz gut vorangekommen in der Heilung all meiner Ängste. Dachte ich bis vor 2 Tagen.

 

Hin und wieder tauchte eine Angst auf, wurde von mir ganz bewusst wahrgenommen und gefühlt. Dann habe ich das getan, was ich gelernt habe, um diese Angst zu heilen. All die Möglichkeiten, die man lernt oder eben aus sich heraus erschaffen hat. Die eine oder andere Angst benötigt ein paar mehr Durchgänge, da wir sie bereits in vielen Leben gespürt haben oder aber eben oft mit ihr konfrontiert wurden. Völlig egal, ob es der gleiche Zusammenhang war oder nicht. Das ist ja auch gar nicht wichtig. Wichtig ist das wieder fühlen, das bewusst wahrnehmen und das bewusste verarbeiten bzw. heilen.

 

Vorgestern nun saßen wir im Flugzeug auf dem Weg nach Mauritius, wo ich nun gerade auf dem Balkon sitze. Es war ein langer Flug und während der Nacht kam plötzlich die Durchsage, dass es nun wetterbedingte Turbulenzen geben wird. Gut, habe ich schon des Öfteren gehabt. Da habe ich mir dann noch nicht wirklich Sorgen gemacht. Und dann ging es los. So richtig. Das Flugzeug schüttelte sich in alle Richtungen. Rechts, links, oben, unten, schräg, schief…. Es holterte und polterte und die Menschen schrien an Bord. Vereinzelte fingen an zu würgen, husten und einige übergaben sich.

Mein Magen blieb stabil. Kein Problem. Aber was war da in meinem Inneren los????? Angst. Pure, nackte Angst. Angst um mein Leben. Mein jämmerliches, kleines und unbedeutendes Leben. Naja, ich weiß, dass mein Leben toll ist und auch nicht unbedeutend. Aber so kam ich mir in diesem Moment vor. Absolut unbedeutend. Das Gefühl rührte daher, dass ich meine absolute Ohnmachtsposition in diesem Moment so deutlich vor Augen geführt bekam, dass ich absolut überfordert war damit. Ich konnte nichts tun. Ich war ausgeliefert. Dem Piloten, der Maschine und dieser Sturmfront. Ich hatte pure Todesangst. In mir drin tobte ein Sturm, so wie draußen um das Flugzeug. Mein Herz raste, Hitze strömte samt Adrenalin durch meinen Körper und mein Kopf war ganz ruhig und einfach nur entsetzt, was da grad in meinem Körper los war. Mein Kopf konnte natürlich sofort erfassen, was das war. Ich nahm ganz bewusst wahr, dass dort die existenziellste Angst in mir tobte, die einen Menschen treffen konnte. Todesangst. Mein Kopf war nicht in der Lage, diesen Sturm in mir zu beruhigen. Meine Gedanken gingen zu meinen Kindern, zu meinem Mann neben mir, zu Mauritius, welches ich doch noch sehen wollte, die ganzen Plätze dieser Welt, die ich noch sehen wollte, zu meiner Lebensaufgabe, meiner Berufung, der ich doch jetzt grad immer näher komme und beginne nun mit allen Fasern zu leben, zu dem, was die geistige Welt und meine Seele doch noch mit mir vorhaben, ich kann und darf doch jetzt noch nicht sterben. All diese Gedanken stürmten durch meinen Kopf und mein Körper war im Ausnahmezustand.

Nach ein paar Minuten, die mir allerdings wie eine Ewigkeit vorkamen, flog das Flugzeug wieder sicherer und ruhiger und so langsam war es mir möglich, wieder tief einzuatmen und bewusst in diese Gefühle hineinzufühlen, die sich da eben aus meinem tiefsten Inneren einen Weg nach draußen gebahnt haben.

Dieses Gefühl der Todesangst war mir nicht unbekannt. Nein, ganz und gar nicht, doch hat es in diesem Leben noch nie sein müssen, sie zu spüren. Und nun war wohl der Zeitpunkt gekommen, auch diese älteste und intensivste Angst zu spüren um zu erkennen, dass diese in mir und meinen Zellen schlummerte. Die ganze Zeit, mein ganzes Leben, meine ganzen Leben.

Ich bin in die Heilung gegangen. Habe gelöst, transformiert, geheilt was das Zeug hält. Welche Chance hat mir da meine Seele geschenkt. Obwohl sich das Fühlen dieser Todesangst nicht wie ein Geschenk anfühlte.

Aber sind es nicht die schlimmsten Erfahrungen und Gefühle das, die uns bewusst werden und wachsen lassen? Jaaaaa, genauso ist es! Und für diese Möglichkeit, diese Angst in mir zu heilen bin ich sehr, sehr dankbar.

Vielleicht denkt jetzt der ein oder andere, ich hätte einfach in der Liebe, im Glauben bleiben müssen und gut wäre es gewesen. DAS ist für mich nur die Möglichkeit, wenn diese Angst in mir bereits geheilt gewesen wäre. Dann sollte es so sein. Und mit aller Macht in der Liebe und im Glauben sein zu wollen in diesem Moment, wäre doch absolut das falsche. Absolut kontra-produktiv gewesen. Wie soll ein Mensch erkennen, welche Ängste in ihm schlummern, wenn er nicht die Möglichkeit bekommt, diese zu erkennen? Und wie kann ein Mensch erkennen, wenn er diese Ängste nicht fühlen darf? Für mich steht fest: Alles was ich fühle, kann ich für mich heilen. Einfach mal so ins Blaue hinein zu transformieren oder zu heilen, ist für mich nur rühren an der Oberfläche. Erst in der Intensität der Wahrhaftigkeit des Fühlens ist Heilung wahrhaft möglich. Mit Gewalt in der Liebe zu bleiben hätte für mich in diesem Moment bedeutet, das was da gerade seinen Weg hochbahnt aus meinen Zellen, zu ignorieren, wegzuschieben, zu verdrängen. Ich glaube, das ist gar nicht so wenig verbreitet. Erstens möchte wohl keiner gerne Angst spüren. Und dazu kommt noch, dass es vielleicht für den Ein oder Anderen das Eingeständnis ist, da ist was noch nicht geheilt in mir. Viele Menschen verschließen ihre Augen davor sich eingestehen zu müssen, dass da noch Baustellen sind. Und in diesem Fall eine gewaltige Baustelle, geht es hier doch um die für mich existentiellste Angst. Die Angst, mein Leben zu verlieren, meine Lieben zu verlassen, vorzeitig zu gehen (also in meinen Augen), noch nicht fertig zu sein mit meinen Aufgaben usw..

Vielleicht ist es in der Welt derer, die nur auf der Liebeswelle schwimmen möchten, unschön und nicht chic, solch „dunkle“ Seiten zu zeigen, sich zu zeigen in der Unfertigkeit und Unvollkommenheit. In dem Wissen, dass der Andere vielleicht weiter ist als ich.

Ich werde in den nächsten Tagen weiter hineinspüren, ob es noch tiefere Wurzeln dieser Angst in mir gibt, denn ich möchte diese heilen. Denn nur so kann ich in einem solchen Sturm tatsächlich im Glauben und in der Liebe bleiben, frei von Ängsten, im Vertrauen in Gott und meinen Weg. Sollte er denn auch, wann immer, zu Ende sein.

 

Meine Drachenkraft

Gepostet am 18. Januar 2017 um 9:25

Vor ungefähr zwei Jahren brachte eine liebe Bekannte mir in einer Zeremonie meine Krafttiere wieder. Einen Drachen und einen Löwen. Diese Tiere hatte sie mir in einem anderen Leben genommen.

Ich habe mich in dem letzten Jahr ab und zu in einer Meditation mit ihnen verbunden, jedoch war das Gefühl zu ihnen nie wirklich richtig fühlbar für mich.

Vor einiger Zeit habe ich mich, nach einem Hinweis von einer lieben Freundin, in einer Meditation wirklich auf ihn eingelassen.

Ich habe mich in ein Gespräch mit ihm begeben, in dem ich seine Gefühle zum ersten Mal wirklich wahrnehmen konnte. Er war ziemlich gleichgültig mir gegenüber. Auch von seiner Seite aus sah die Verbindung sehr oberflächlich aus. Also so fühlte es sich für mich an. Es fühlte sich an, als ob er die Schultern zucken würde und sagen würde, naja, man hat ihn halt an meine Seite gestellt und da ist er nu. Das fühlte sich für mich sehr sehr traurig an und ich ging in die Geschichte hinein, wie er ursprünglich einmal zu mir gekommen ist. Es war in einem Leben in Avalon, in dem er mir im Laufe meiner Priesterin-Werdung in einer Zeremonie an meine Seite gestellt wurde. Jedoch nicht wirklich aus freien Stücken sondern in einer Verpflichtung. Aus einem Zwang heraus.

Und nun als er da so wie ein kleines Häufchen Drachen-Elend vor mir saß, wusste ich plötzlich was ich zu tun hatte. Ich wusste es einfach. Ich habe jegliche Verpflichtung seinerseits, bei mir zu sein, gelöst. Ich habe ihm seine Freiheit geschenkt und ihn um Vergebung gebeten dafür, dass ich nicht früher begriffen habe. Ich war zutiefst traurig und es fühlte sich für mich so sehr nach Abschied an, Tränen stiegen in mir hoch, aber ich wusste, es war das richtige. Das richtige für ihn und auch für mich! Und, was mir ganz plötzlich bewusst wurde, ich hatte ihm sein Feuer wiederzugegeben. Das wurde ihm seinerzeit weggenommen. Aber ich dachte mir, das Feuer gehört zu seinem Drachen! Also habe ich es ihm gegeben.

Als ich fertig war mit ihm, bat ich ihn trotzdem mit mir in Verbindung zu bleiben und wenn es für ihn gut sei, auch mit mir zu wirken. Und schon flog er davon.

Am Abend desselben Tages war ich allein und wollte ein bisschen energetisch wirken und rief meinen Drachen. Und plötzlich kam er. Riesig groß, majestätisch, kraftvoll und so unglaublich beeindruckend. Ich spürte große Freude in mir, dass er auf mein Rufen gekommen ist und begrüßte ihn liebevoll. Ich bat ihn dann, wenn es für ihn okay ist, mich dabei zu unterstützen, die Drachenkraft in mir und meinem Herzen zu aktivieren, bzw. zu intensivieren. Und schon fing es an in meinem Solarplexus Chakra zu kribbeln. Ich atmete tief ein und zog diese Energie tief in mich und mein Herz.

Ein paar Minuten später setzte ich mich hin und begann ein wenig zu arbeiten und plötzlich fuhr ein Hitzestrahl in mein Herz und die Hitze stieg durch meinen Körper bis in meinen Kopf und es fühlte sich an, als wenn der Hitzestoß zum Kronenchakra wieder herausströmte. Wow – so kraftvoll fühlte sich das an. Ich habe ihm sein Feuer gegeben und er hat mich mit diesem Feuer „entzündet“ 

Hammer! Seitdem spüre ich, wie etwas in mir gestärkt wurde, wächst. Ich bin gespannt.

Was bleibt übrig?

Gepostet am 10. Juni 2016 um 6:45

Was bleibt übrig??

Was bleibt übrig von mir. Was bleibt wenn ich all das, was mich in meinem bisherigen Leben ausgemacht hat, einfach mal wegnehme.

Meine Kinder sind groß, erwachsen, gehen ihren eigenen Weg.

Meine Arbeit. Wenn ich meine Arbeit wegnehme aus meinem Leben, ist ein großer Teil mit dem ich meine Zeit verbracht habe, der größte Teil des Tages plötzlich leer.

Wenn ich nun noch meinen Partner wegnehme. Der Mensch, mit dem ich so viel teile. Mein ganzes Leben.

Was bleibt denn da noch von mir übrig????

Was bin ich dann noch???

Ich bin ich, klar. Ich bin die gleiche wie da, als noch alles andere an seinem Platz in meinem Leben war. Aber was ist das denn tatsächlich in seiner puren Existenz, was mich ausmacht? Was bin ich? Wer bin ich? Was macht mich einzigartig in meinem Leben? Was macht mich einzigartig für andere Menschen? Ich bin unersetzbar. Bin ich unersetzbar?

In vielen Dingen bin ich sicherlich ersetzbar. Im Job zum Beispiel. Viele könnten meinen Arbeitsplatz ausfüllen und erfüllen. Meinen Job tun.

Für meine Kinder bin ich natürlich einzigartig. Eine Mutter ist einzigartig. Jede Mutter für ihr Kind.

Aber was ist mit meinem Partner? Was fehlt ihm wenn ich weg bin? Mir fallen da tausend Dinge ein. Dinge, die er an mir schätzt, liebt.

Aber was ist bei mir, in mir übrig, wenn ich all diese wichtigen Bausteine aus meinem Leben entferne. Was ist dann übrig von mir?

Was macht mich so einzigartig, wie uns im spirituellen immer gesagt wird. Jede Seele ist einzigartig. Aber ist das auch jeder Seele bewusst? Naja, vielleicht ist dies dem Menschen bekannt. Aber weiß er auch um seine eigene Einzigartigkeit? Die, die er für sich darstellt. In seinem eigenen Leben. Nicht für andere, sondern für sich selbst. Kann er diese Einzigartigkeit tatsächlich erkennen? Für sich selbst? Kann er sich selbst erkennen? Ich denke es ist vielen gar nicht möglich, sich selbst in voller Gänze zu erkennen. Zu erkennen in der Größe und Wichtigkeit für unser eigenes Leben. Oft definieren wir uns über die Wichtigkeit für andere. Für unseren Job. Für unsere Kinder oder unseren Partner. Aber dies ist die Definition im Außen suchen.

Ich aber rede jetzt von der Definition im Innen. Dem Sein im Innen. Meiner Wichtigkeit für mich und mein Leben. Bin ich wichtig in meinem Leben. Natürlich, ich bin schließlich die Hauptdarstellerin. Leider agiert man viel zu oft nach der Erwartungshaltung anderer. Oder dies ist falsch formuliert. Man agiert oft so, wie man denkt, dass die Erwartungshaltung anderer an uns aussieht. Man setzt sich selbst unter Druck mit dieser Erwartungs-Erwartung.

Wenn man mal ganz weg geht von dem was man denkt, das andere von uns erwarten. Wo tun wir denn das, was wir tatsächlich mit Herz und Seele tun? Können wir das überhaupt? Fällt es uns nicht manchmal schwer, einfach nichts zu tun? Stellen wir uns vor, wir haben jetzt 6 Stunden Zeit. Und wir dürfen in diesen 6 Stunden nichts tun, das mit Haushalt zu tun hat. Nicht Freunde anrufen. Sondern wir kümmern uns nur um uns. Wie sieht das sich kümmern um uns überhaupt aus? Verstehen wir darunter nur noch, uns die Nägel hübsch zu machen? Hören wir ein schönes Album? Schauen wir uns alte Fotos an? Liegen wir einfach mal rum auf der Couch und starren Löcher in die Luft und lassen unsere Gedanken fliegen? Dorthin, wo sie einfach hindriften… ohne an den Einkaufszettel zu denken oder dass wir jetzt eigentlich noch dies oder das tun könnten.

Das alles fällt vielen Menschen wirklich schwer, da sehr wenige wirklich wissen, wie sie sich um sich selbst kümmern können. Was sie wirklich brauchen und worüber sie sich freuen würden. Damit ist keine neue Handtasche oder ein Paar Schuhe gemeint.

Ist es in unserer Gesellschaft überhaupt schicklich, sich um sich selbst zu kümmern? Ist man dann in den Augen der Anderen ein Egomane? Kann man damit überhaupt umgehen, wenn die Menschen in unserem Umfeld von uns denken wir seien egoistisch und selbstherrlich? Vielen von uns ist es überhaupt nicht egal, was die Anderen von uns denken. Wir möchten geliebt werden. Wir möchten angenommen und akzeptiert werden. Leider werden wir oft nur dafür angenommen und akzeptiert, was wir für diese Menschen tun, dass wir ihnen und Anderen gegenüber lieb, nett, aufmerksam und hilfsbereit sind. Unsere eigenen Bedürfnisse stellen wir zu oft hinten an. Wenn nicht sogar grundsätzlich.

Für Menschen, die nicht in der spirituellen Welt zu Hause sind, zucken beim Wort Selbstliebe oft zusammen, verbinden sie damit doch eben Egoismus und Selbstverliebtheit.

Wie würden die Menschen reagieren, wenn ich auf die Frage, wie es mir geht sagen würde „Prima, ich liebe mich heute wieder ganz doll weil ich so ein toller herzensguter und lieber Mensch bin“. Vielleicht sollten wir das einfach einmal ausprobieren.

Wir müssen uns viel mehr bewusst werden, wie wichtig es ist, unser Verhalten wieder mehr nach uns und unseren Bedürfnissen auszurichten und natürlich dies auch umsetzen. Nein sagen zu Anderen, wenn in mir drin alles ein Nein schreit. Und ja sagen, wenn in mir drin ein großes Ja klingt.

Kommen wir darüber, dass wir erkennen was gut für uns ist wieder da hin, dass wir erkennen wer wir wirklich sind und was uns ausmacht?

Wie erkenne ich denn was mich ausmacht? Wie erkenne ich meinen Ursprung. Meine Essenz. Meinen wahren Kern. Diesen göttlichen Funken in mir. Wie erkenne ich meine Wahrheit? Meine Größe? Meine Macht?

Vielleicht über den Weg, sich Zeit für sich selbst zu nehmen ohne zu wissen wofür jetzt eigentlich. Was soll man nun tun in dieser Zeit für sich selbst, mit sich selbst? Etwas das mich glücklich macht – aber was ist das? Vielleicht sollten wir alles Mögliche ausprobieren um das zu finden, für das unser Herz höher schlägt. Oder vielleicht sich selbst einfach in die Stille versenken und warten? Worauf? Keine Ahnung. Aber wenn wir nur lang genug suchen oder formulieren wir das mal anders, wenn wir uns nur lang genug um uns selbst kümmern, wird es immer einfacher für uns da zu sein und uns um uns zu kümmern. Und dabei werden wir Seiten entdecken, Schätze heben und Fähigkeiten finden, die im Alltag unter Erwartungen und Pflichtgefühl verborgen waren.

 

Stehenbleiben

Gepostet am 10. November 2015 um 11:00

 

Vor kurzem habe ich wieder einmal gelesen, dass viele irgendwann auf Ihrem Weg stehenbleiben. Sei es für eine kurze Pause oder auch für länger, manchmal auch für immer. Was geht in Menschen vor, die stehenbleiben?

Das habe ich mich gefragt und ich glaube, es gibt so viele Gründe dafür wie es Menschen gibt. Und was mich ganz besonders beschäftigt hat ist die Frage, was definiert man als stehenbleiben auf dem Lebensweg, dem Herzensweg? Ist es einfach ein ankommen? Fühlt man sich vielleicht wohl, so wie es gerade ist? Der passende Mann, der passende Job, in voller Gesundheit, frei von finanziellen Sorgen, die Kinder laufen alleine? Ist das bereits ein stehenbleiben auf dem Lebensweg? Vielleicht ist ja nicht für jeden vorherbestimmt, dass er diesen energetischen Weg bis zum „Ende“ (wie auch immer das aussieht :)) geht?! Vielleicht hat der ein oder andere ein „Genuss-Leben“ in seinem Seelenplan stehen?!

Und wenn ich nun denke ich habe genug gelernt, mache hier und da eine Meditation ohne ins Außen zu gehen, ohne Werbung, DASEIN für Freunde … ist das schon ein Halt? Eine Bremse meiner Entwicklung?

Grundsätzlich höre ich auf meinem Weg immer wieder, dass wir jederzeit die freie Wahl haben. Wir Entscheidungen treffen können für dies, gegen das, für jenes. Und dann kommt plötzlich die Seele, schickt einem Schmerzen und macht krank. Wo ist das eine freie Wahl? Ich habe auch in Büchern gelesen, dass der, der sich gegen den Weg seiner Seele entscheidet eben gehen wird. Durch Tod durch Krankheit, Unfall oder ähnliches. Setzen wir uns damit nicht selbst unter Druck? Ist es selbst kreiert? Werden wir im Außen manipuliert mit diesen Dingen? Ich lese einige Bücher wo diese Thematik öfter mal auftaucht, ist das nun schlecht? Ich nehme natürlich nicht alles an, hinterfrage vieles, spüre die Wahrheit in einigem, und identifiziere mich mit dem ein oder anderen. Den Rest lasse ich einfach so stehen. Es ist dann halt nicht meins.

Es gibt auch Menschen unter uns, die möchten gar nicht stehen bleiben. Die sind mit Herzblut dabei und dann kommt die Angst. Tief sitzende Angst. Angst aus vergangenen Inkarnationen, in denen wir alle schon verbrannt wurden, geächtet, geblendet, verachtet und ach so manigfaltig dafür bestraft wurden, dass wir diese Seite unseres Seins so lebten. Als Kräuterhexe, als Seherin, als Priesterin, als Heilerin…. Von der Kirche verfolgt und gebrandmarkt. Das sitzt tief und viele verlässt der Mut auf diesem Weg. Die Ängste können Ausmaße annehmen, dass manche völlig dicht machen. Alles aufgeben. Sich selbst verleugnen. Sich aus dem Außen zurückziehen. Und sogar den Kontakt zur geistigen Welt kappen.

Ich kann das nachvollziehen, habe auch ich Ängste verspürt. Ein knappes Jahr habe ich Angst um Angst angeschaut und, auch mit Hilfe, geheilt. Leben sind hochgeploppt bei mir, Bilder, was mir angetan wurde, wie ich bestraft wurde für das was ich bin.

Ich habe vollstes Verständnis für die Menschen, die sich diesen Ängsten nicht stellen. Die sich ohnmächtig fühlen. Hilflos dieser Macht gegenüber. Denn diese Ängste üben eine Macht aus auf den Menschen. Und ich wünsche jedem dieser Seelen die richtigen Menschen an die Seite, die ihnen beistehen, sich diesen Ängsten zu stellen. Die ihnen Handwerkzeug an die Hand geben, selbst aktiv zu tun. Auch das ist wichtig. Keiner kann stillhalten und machen lassen und erwarten, dass andere ihre ganzen Ängste in Luft auflösen. Hierzu gehört Eigeninitiative und auch Eigenverantwortung. Und wenn man sich diesen Ängsten stellt, Stück für Stück, merkt man, wie Licht zurückkehrt. Man merkt, dass man nicht ohnmächtig ist.

Aber es gibt natürlich auch Menschen, die das alles nicht so wirklich ernst nehmen. Ein bisschen meditieren hier, ein bisschen lesen dort. Aber im Großen und Ganzen gar keine Lust darauf haben, denn es bedeutet natürlich Arbeit. Arbeit mit und an sich selbst. Es werden Entscheidungen fällig. Vielleicht bricht das bequeme aber eben geheuchelte Leben zusammen. Der Partner, den man eigentlich gar nicht mehr liebt und bei dem man aus Gewohnheit und Bequemlichkeit geblieben ist. Die, wenn es im Rücken zwickt, eine Tablette nehmen und sich nicht fragen, was könnte dafür der Auslöser sein. Was habe ich getan, gesagt, bevor der Schmerz aufgetreten ist. Habe ich an jemanden gedacht, habe ich mich geärgert, habe ich eine Person getroffen. Das kann anstrengend sein.

 

Es gibt auch Menschen, denen einfach der Gedanke an eine spirituelle Entwicklung missfällt. Vielleicht Angst vor dem was kommen könnte. Angst was sagen die Leute. Angst vor dem was man nicht sieht. (vorerst) Und diese Leute haben ja eh einen Schatten. Walle-halle Röcke … übrig gebliebene Hippies… Schubladendenken halt. Trotz dem ein oder anderen „Beweis“ den es zweifelsohne gibt, wird der ganzen Sache eher misstraut. Man stürzt sich lieber in Arbeit. Kümmert sich um alles aber nicht um sich selbst. Man tanzt auf allen Hochzeiten, nur die eigenen Wünsche und Bedürfnisse werden völlig verdrängt. Dies funktioniert bis zu einem gewissen Grad ja auch. Hat die Seele davon genug, meldet sie sich umgehend beim Menschen. Es gibt die ersten Ermahnungen in Form von Schmerz. Dies gibt es in den unterschiedlichsten Intensitäten. Und wenn man aufmerksam seinen Körper beobachtet, kann man Zusammenhänge erkennen. Der eine beginnt immer bei dem gleichen Thema an zu humpeln, dem anderen läuft die Nase, der nächsten bleibt die Stimme weg, und die nächste bekommt Durchfall. So gibt einem der Körper Hinweise darauf, wo es grad mal wieder hakt. Es erfordert jedoch Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber. Selbstreflektion ist hier sehr wichtig.

 

Manche haben Angst vor der eigenen Macht. Viele von uns haben in Inkarnationen Machtpositionen bekleidet. Wir haben sie benutzt um Gutes zu tun und wir haben unsere Macht auch missbraucht. In vielfältigster Weise. Auch das kann ein Grund sein, warum Menschen zwar tun aber sich nicht wirklich weiterbewegen auf ihrem Weg. Was passiert, wenn ich tatsächlich die Macht habe, zu heilen. Zu sehen. Vorauszusehen. Hören, was Gott und die Engel sagen. Sehen, was die Menschen tatsächlich tun. Ich denke, dass auch diese Gaben Angst machen können. Was ist, wenn ich diese Macht dann für mich selbst einsetze? Missbrauche ich sie damit schon? Inwieweit ist das noch okay? Wenn ich diese Gaben manipulativ einsetze, was passiert dann? Werde ich gewissenlos? Werde ich rücksichtslos? Auch diese Art Angst hält Menschen auf ihrem Weg zurück.

 

Oder man ist auf seinem Weg, mehr oder wenig gleichmäßig und plötzlich kommt z.B. ein Kind auf die Welt. Man trifft die Liebe seines Lebens. Man entdeckt ein neues zeitintensives Hobby und man fokussiert die gesamte Aufmerksamkeit auf das Neue, Schöne im Leben. Man genießt das Glück. Die Liebe. Den Erfolg. Was auch immer an wunderbaren Dingen in unser Leben kommen kann, es kann bewirken, dass wir ein stückweit unseren Weg aus den Augen verlieren können. Selbst wenn man gelernt hat, bei sich zu bleiben, auch dann kann es passieren, dass das Glück Ablenkung bringt. Dies funktioniert meist eine Zeit lang, bis die Seele anklopft und erst leise anfragt. Und je nachdem wie abgelenkt man so ist, hört man früher oder später sein Inneres anklopfen. Manchmal auch hier über die Körperlichkeit in Form von Schmerzen. Grundsätzlich gönnt sie uns ja unser Glück und unsere Liebe aber unsere Bestimmung wartet und unsere Seele macht uns darauf aufmerksam. Auf ihre Art, bzw. die Art, die du dir vorgenommen hast für dieses Leben.

 

Aber unsere himmlischen Begleiter warten ja auf uns. Sie sind bei uns. Geduldig. Gütig. Immer bereit loszulegen, uns zu helfen und zu unterstützen bei unserem Weg zurück auf unseren Weg. Auf unserem Weg in unsere Bestimmung.

 

 

Was bin ich "wert"?

Gepostet am 25. Juli 2015 um 0:25

Was bin ich „wert“?

Ich habe gelernt, was ich „wert bin“. ALLES!

Vor einiger Zeit habe ich einen Satz gehört, der mich dazu gebracht hat, darüber nachzudenken. Nicht, dass ich an meinem Wert gezweifelt hätte, aber die Absurdität, die sich da für mich auftat, hallt immer noch nach.

Vor zwei Tagen hatte ich ein langes Gespräch mit meiner kleinen Tochter. Über die Liebe, Männer, Anziehung, Partnerschaft….

Und sie erzählte mir, dass sie vor einiger Zeit bei der Tochter meines 2. Ex-Mannes war. Mit ihr hat sie ein sehr gutes Verhältnis.

Mein zweiter Ex-Mann ist meine DS. Und seine Tochter erzählte ihr, dass er ihr folgendes gesagt hat: „Manuela ist zwar eine tolle Frau, aber V. hat halt das Geld“.

Mir ist so ziemlich alles aus dem Gesicht gefallen aber sie beteuerte, dass seine Tochter gesagt hat, dass das kein Witz war. Er hat dies ernst gemeint. Absolut.

Und natürlich weiß ich, dass dies einfach nur seine Einschätzung und Wertschätzung allem gegenüber wiederspiegelt. Für ihn zählte nur, wieviel und was hab ich, welches Auto hab ich, wie wohne ich, mit welchen (wohlsituierten) Menschen umgebe ich mich, was stelle ich dar, in meinem Job und privat. Als es wieder einmal auf eine Versöhnung hinauslief vor ein paar Jahren, da meinte er zu mir, ich müsse, wenn wir mit „seinen“ Leuten zusammenträfen, ja nicht über meine spirituelle Ader und Arbeit reden. Dafür hätte ich ja schließlich meine „Kreise“. Das hat mich damals verletzt. Aber ich gebe zu, damals habe ich das akzeptiert und abgenickt. Tja, die Erfahrung der Selbstliebe, des Selbstwertes und Selbstvertrauens kam erst mit der Trennung von ihm….

Wenn ich aber nun darüber nachdenke, dass diese Frau mehr „wert“ ist weil sie Geld hat, erweckt das in mir wirkliche echte Ungläubigkeit. Wie kann man so denken? Wie kann man meine Liebe, meine Seele dem Geld unterordnen?! Irgendwie fehlt mir dafür das Verständnis.

Es trifft mich nicht im Herzen, aber die Thematik an und für sich beschäftigt mich, da es mir für mich schwer nachvollziehende Denk- und Lebensweisen zeigt. Natürlich weiß man, dass es das gibt. Natürlich kennen wir alle die Menschen, die sich über das Haben definieren. Ich war nie so. Auch wenn selbst uralte Freundinnen mir dies während der DS Beziehung nachsagten. Den Kontakt habe ich seinerzeit aber auch abgebrochen. Es hatte mich zutiefst verletzt, das aus dem Mund von jemand zu hören, der mich 18 Jahre kennt. Jemand, der mich kennt und so einschätzt ist meiner nicht wert. Ist meiner Freundschaft und meiner Seele nicht wert.

Dies ist aber ein ganz normaler Entwicklungsprozess denke ich. Mit meiner Bewusstwerdung wurden einige Menschen weggespült aus meinem Leben. Teils einfach so, teils wurde der Kontakt bewusst von mir abgebrochen.

Ich werde meine DS natürlich so an seinem Platz stehen lassen, wie und wo er ist. Es ist sein Leben und seine Entscheidung. Im Innen bin ich ihm völlig neutral gegenüber obwohl ich immer noch die All-umfassende-Liebe für ihn habe im Herzen. Diese hat aber nichts, absolut gar nichts mit der Liebe zwischen Liebenden zu tun und gemeinsam. Diese Zeit ist vorbei.

Dieser „Vorfall“ hat mich jedoch bestätigt und bekräftigt in allem was ich jetzt denke, lebe und fühle. Ich weiß, dass ich mit der ZS, mit der ich jetzt mein Leben teile, glücklich bin, egal wie und wo wir leben. Egal, was wir haben und sind.

Wir lieben uns dafür wie unsere Seele ist, wie wir strahlen, uns in die Augen schauen und dieses unglaubliche Vertrauen und diese unbeschreibliche Liebe und Verbundenheit leben. Nur der, der wahre Liebe lebt, bedingungslos, kann dies nachempfinden. Das, wonach wir uns so viele Jahre gesehnt haben, haben wir in uns im letzten Jahr gefunden. Erkannt.

Und alles Geld dieser Welt kann das nicht kaufen.

Ein Mann stürzte mich in eine tiefe Krise

Gepostet am 28. April 2015 um 20:15

Wie ein Mann mich in die tiefste Krise stürzte - oder besser – wie ein Mann meine, vor mir selbst versteckten, Tragödien aufdeckte

Meine große Tochter verbrachte von August 2012 bis Juni 2013 eine Zeit auf einem Pferdehof in einem kleinen Ort in Österreich. Sie lebte dort mit einer Frau und deren beiden kleinen Söhnen und jede Menge Tieren zusammen. Kümmerte sich um die Kids und die Tiere und zum Freundeskreis dieser Frau gehörte ein Mann. Nennen wir ihn einmal Andreas. Andreas verstand sich so gut mit meiner Tochter, dass es zwischen ihnen ein „running gag“ wurde, dass sie ihn Vati nannte und er sie seine Große. Sie haben viel miteinander geredet und entdeckten, dass sie beide spirituell sind. Ich habe mit meiner Tochter in dieser Zeit viel über das Internet kommuniziert, auch über Facebook. Und dort begegnete ich Andreas dann auch. Sein Foto, seine Augen sprachen mich an. Er war einiges jünger, hatte zwei kleine Kinder und war geschieden.Wir schrieben viel miteinander und was uns verband habe ich nicht wirklich gewusst aber ich vermutete, dass es auf energetischer Ebene etwas gab. Im Mai 2013 bin ich dann zu meiner Tochter geflogen und habe sie für eine Woche besucht, wo ich dann auch ihm begegnet bin. Er holte mich vom Bahnhof ab. Mit drei roten Rosen. Tja, da waren Gefühle aber es fühlte sich alles seltsam an. Abgesehen davon, dass er überhaupt nicht mein Typ war, hatte er was. Wir hatten weiterhin sehr viel Kontakt und er brachte im Juni dann meine Tochter zurück nach Deutschland und blieb ein paar Tage hier. Danach brach ich diesen Kontakt ab.

Das alles klingt ziemlich normal. Aber was in mir drin ablief war kaum zu ertragen. Kaum zu beschreiben. Ich hatte in dieser Zeit einen Augenblick der Angst. Es war die Angst ihn zu verlieren. Wo diese Angst herkam wusste ich nicht. Es war der Bruchteil einer Sekunde. Und in mir drin brach die Dunkelheit aus. Schmerz. Seelischer und körperlicher Schmerz. Ich hatte einen Kloß im Hals. Das Gefühl, jemand drückt von außen meinen Kehlkopf ein, ich hatte teils das Gefühl zu ersticken. Das seltsame war nur, dass in dem Moment wo ich mich schlafen legte, alles weg war. Ich hatte Schmerzen im Knie. Ich konnte es nicht mehr beugen. Knien war nicht möglich für mich. Im Rücken hatte ich Probleme, Schmerzen. Und das allerschlimmste waren diese Gefühle. Trauer. Schmerz. Angst. Und von allem so viel, dass ich dachte ich bin depressiv oder so etwas in der Art. Während der Woche bei meiner Tochter führte sie mich an einen Bach in der Nähe des Hauses wo sie wohnte und meinte zu mir: „Mama, irgendwas hast du hier mit diesem Ort zu tun“. Als ich an diesem Bach stand wusste ich was. Meine Tochter war in einem früheren Leben tatsächlich das Kind von Andreas und mir gewesen und mir beim Wäsche waschen am Fluss ertrunken. Ihr Seelenanteil war immer noch dort. Ich bin an diesem Platz fast zusammengebrochen vor Schmerzen in meinem Herzen. Diese ganzen körperlichen Symptome waren hartnäckig. Immer präsent. Dies alles für ein halbes Jahr!! Für mich das gefühlte längste halbe Jahr meines Lebens. Nach und nach begriff ich, was passiert war.

Ich habe in verschiedenen Leben meinen Schmerz, meinen Kummer und meine Tränen weggeschlossen. Und den Schlüssel hatte ich wohl Andreas gegeben. Er öffnete die Schubladen und alles stürzte mit einem Mal auf mich ein. Er war nicht mein Spiegel, sondern mein Schubladenöffner.

Ich habe Termine gemacht bei Heilern die ich kenne. Habe Seminare besucht, Z. B. Heile dein inneres Kind. Ich habe Wochenenden weinend auf der Couch verbracht. Ich habe mich zurückgezogen von Freunden, die natürlich nicht wussten was los war. Ich konnte es selbst nicht erklären aber beschreiben… Ich habe in dieser Zeit einiges an Geld ausgegeben für Hilfe aus dem Außen aber im Endeffekt lag die Lösung im Durchschreiten und Annehmen all dessen was da war in mir an Schmerz, Trauer und Tränen. Ich habe allerdings einige Puzzlestücke, Anstöße aus dem Außen bekommen und nach und nach begriff ich. Was Andreas getan hat. Warum er es getan hat. Wie er es getan hat. Und dass er es für MICH getan hat. Mit all dem herauslassen des Schmerzes wurde ich ein Stück weit heiler. Immer mehr. Ein riesengroßes Stück heiler. Ich begriff, dass ich mich selbst nie geliebt habe. Meine größte Aufgabe: Meine Selbstliebe. Dann meine Macht. Was hatte ich Angst meine Macht anzunehmen. Ich arbeite immer noch daran…Und dann die ganzen Ängste, die da hochkamen. Viele wohl aus alten Leben, viele aus diesem. Mein inneres Kind, das wollte, dass ich mich um es kümmere. Es war konstante Arbeit an mir selbst. An meinem Herzen. Mit meiner Seele. Heute fühle ich mich freier, besser, heiler, geliebt…. Wirklich beschwerdefreie Tage hatte ich so etwa im Oktober/November 2013. Im Dezember begann ich meine Ausbildung zum Authentic Life Coach, bei dem ich lernte, wie ich mich leben kann. Mein Inneres heilen kann. Ich habe Werkzeuge in die Hand bekommen, die mir jetzt helfen, sobald eine solche Situation in meinem Leben auftaucht, die angeschaut und geheilt werden möchte. Ich bin überzeugt davon, dass Andreas ein Seelenverwandter von mir ist. Vielleicht kein enger. Aber doch so nah, dass er in Liebe meine Schubladen aufzog. Kontakt haben wir keinen mehr. Das wozu wir uns verabredet hatten, haben wir getan.

 DANKE

 


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